{"id":9,"date":"2011-03-16T15:24:30","date_gmt":"2011-03-16T15:24:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.geographische-gesellschaft-leipzig.de\/?page_id=9"},"modified":"2021-11-28T14:48:58","modified_gmt":"2021-11-28T14:48:58","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.geographische-gesellschaft-leipzig.de\/?page_id=9","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<p>Die Geographische Gesellschaft zu Leipzig hat ihren Ursprung in dem 1861 in Leipzig gegr\u00fcndeten \u201eVerein von Freunden der Erdkunde\u201c. Sie befindet sich damit unter den vier \u00e4ltesten Geographischen Gesellschaften Deutschlands \u2013 in Berlin waren 1828, in Frankfurt am Main 1836 und in Darmstadt 1845 geographisch orientierte Vereinigungen entstanden.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcndungsmitglieder des Leipziger Vereins waren Universit\u00e4tsprofessoren, Verleger, Bankiers, Staatsbeamte und Lehrer. Sie verfolgten das Ziel, \u201edie Erdkunde in weitester Ausdehnung zu f\u00f6rdern\u201c und \u201e die Darstellung der Erdkunde im Verh\u00e4ltnis zur Natur und zur Geschichte des Menschen\u201c voranzubringen.<\/p>\n<p>Leipzig geh\u00f6rte in jener Zeit zu den Vorreitern bei der Entwicklung einer modernen Industrie, es war ein wichtiger Bestandteil des deutschen Eisenbahnnetzes. Die Leipziger Kaufmannschaft hatte gro\u00dfes Interesse an zuverl\u00e4ssigen Nachrichten \u00fcber fremde Kontinente und f\u00f6rderte nachdr\u00fccklich Forschung- und Erkundungsreisen. Mit der Einrichtung eines Lehrstuhls f\u00fcr Geographie an der Universit\u00e4t Leipzig fand die Geographie ihren festen Platz in Wissenschaft und Lehre.<\/p>\n<p>Als Vorsitzende des Vereins f\u00fcr Erdkunde sind solche bekannten Pers\u00f6nlichkeiten wie z. B. Ferdinand Freiherr von Richthofen, Hans Meyer und Rudolph Reinhard zu nennen. In der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg hat der Verein mehr als 1.000 Mitglieder und verf\u00fcgt \u00fcber ein nicht unbetr\u00e4chtliches Verm\u00f6gen.<\/p>\n<p>Der Zweite Weltkrieg bedeutete zun\u00e4chst das Ende der Vereinst\u00e4tigkeit. Ein kleiner Ersatz war der 1947 gegr\u00fcndete \u201eArbeitskreis f\u00fcr Erdkunde\u201c. Schlie\u00dflich erfolgte 1949 die Gr\u00fcndung einer geographischen Gesellschaft f\u00fcr die gesamte DDR. Das st\u00e4ndige Sekretariat der Gesellschaft war in den R\u00e4umlichkeiten des Deutschen Instituts f\u00fcr L\u00e4nderkunde in Leipzig untergebracht. Diese Gesamtgesellschaft bildete den Rahmen f\u00fcr die 1954 etablierte Sektion Leipzig der Geographischen Gesellschaft der DDR. Diese Sektion kn\u00fcpfte bewusst an die Tradition der Gesellschaft f\u00fcr Erdkunde in Leipzig an, auch wenn dies nicht immer bewusst in die \u00d6ffentlichkeit getragen wurde.<\/p>\n<p>Mit gro\u00dfem Eifer widmete man sich dem Ziel der Gesellschaft, geographisches Wissen zu verbreiten und die Leipziger Bev\u00f6lkerung nahm dieses Angebot mit gro\u00dfer Resonanz an.<\/p>\n<p>Die Wende 1989\/90 bedeutete zwar das Ende der Geographischen Gesellschaft der DDR, aber zugleich brachte sie auch einen Neubeginn. Es wurde die Geographische Gesellschaft zu Leipzig e. V. gegr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Die <a title=\"Satzung der Geographischen Gesellschaft zu Leipzig e.V.\" href=\"http:\/\/www.geographische-gesellschaft-leipzig.de\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/satzung.pdf\" target=\"_blank\">Satzungsziele<\/a> stehen in der Tradition des Vorg\u00e4ngervereins und beziehen sich vor allem auf folgendes:<\/p>\n<ul>\n<li>Verbreitung geographischen Wissens an alle interessierten B\u00fcrger durch Vortr\u00e4ge und Exkursionen<\/li>\n<li>F\u00f6rderung der geographischen Forschungst\u00e4tigkeit in und zu der Stadt Leipzig und ihrer Region<\/li>\n<li>Weiterbildung von Geographielehrern.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Geographische Gesellschaft zu Leipzig hat ihren Ursprung in dem 1861 in Leipzig gegr\u00fcndeten \u201eVerein von Freunden der Erdkunde\u201c. 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