Exkursionen 2020

Israel
Organisation: Guckes & Schreiter, Ludwigsburg
Wissenschaftliche Begleitung: Haim Goren, Tel Hai
20. bis 29. April 2020
Die Exkursion ist bereits ausgebucht!
Informationen bei Heinz Peter Brogiato: h_brogiato@ifl-leipzig.de

20.4. Bahnfahrt nach Berlin-Schönefeld, Flug nach Tel Aviv, Transfer nach Jerusalem 21.4. Altstadt Jerusalem und Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem 22.4. Fahrt zum Toten Meer, Felsenfestung Masada, Fundstelle Qumran 23.4. Deutsche Spuren in Jerusalem 24.4. Durchs Jordantal zum See Genezareth, Ausgrabungsstätte Bet Shean, Brotvermehrungskirche Tabgha, Kafarnaum, Bootsfahrt, Übernachtung im Kibbuz 25.4. Tel Hai College, Golanhöhen, Kreuzritterfestung Nimrod, abends Weinprobe 26.4. Galiläa-Rundfahrt: Nazareth, Zippori (Mosaiken), Akko (Festung) 27.4. Ausgrabungsstätte Megiddo, Cäsarea, Tel Aviv 28.4. Stadtexkursion Tel Aviv: Altstadt Jaffa, Templerviertel Sarona, Bauhausviertel 29.4. Freizeit, nachmittags Rückflug nach Berlin

Dresden – Quartiersentwicklung westlich der Innenstadt
Leitung: Jan Glatter, Dresden
Samstag, 23. Mai 2020
Treffpunkt: Hauptbahnhof Leipzig, Westhalle, 8.30 Uhr
Unkostenbeitrag: 25 Euro, Mitglieder 20 Euro
Anmeldung bis 1. Mai bei Heinz Peter Brogiato: h_brogiato@ifl-leipzig.de

Im Unterschied zu vielen Großstädten gibt es in Dresden kein „schickes Westend“. Hier schließen im Westen der Altstadt Quartiere an, die historisch eher den Charakter von Arbeiter- und Gewerbestandorten hatten. Die Exkursion hat zum Ziel, eher unbekannte Stadtteile zu erkunden, die abseits der touristischen Trampelpfade liegen. Hierzu zählen die Wilsdruffer Vorstadt, die in großen Teilen durch Wohnbauten aus der Zeit des Wiederaufbaus in den 1960er-Jahren geprägt ist, und die Friedrichstadt, die sich aus einem schicken Wohnquartier zu einem industriellen Arbeiterquartier gewandelt hat. Heute ist es ein Stadtteil mit hoher Entwicklungsdynamik in dem es viele Neubauten, aber auch Nischen für alternative Bauprojekte gibt. Erleben Sie Dresden einmal ganz anders!

Lust oder Last? Kasernenanlagen im Leipziger Norden
Leitung: Dirk Christiansen, Leipzig
Freitag, 12. Juni 2020, 17 Uhr
Treffpunkt: Olbrichtstraße, Ecke Tresckowstraße
Teilnahme frei (max. 25 Personen, Mitglieder haben Vorrang)
Anmeldung bis 29. Mai bei Heinz Peter Brogiato: h_brogiato@ifl-leipzig.de

Seit den 1990er-Jahren haben viele Städte ein Problem mehr: Der Rückzug der alliierten Streitkräfte aus Deutschland und die Aufgabe vieler Bundeswehrstandorte hat ganze Stadtviertel ihrer einstigen Funktion beraubt. „Konversion“ ist das Zauberwort. Doch welche neue Nutzungen bieten sich auf ehemaligen Militärarealen an? Im Leipziger Norden, wo sich einst das Militär räumlich konzentrierte, werden die gründerzeitlichen Kasernen umgenutzt, und völlig neue Wohnquartiere entstehen. Die Stadtplanung arbeitet nach wie vor an den großen städtebaulichen Herausforderungen einer geeigneten Nachnutzung der Standorte und Gebäude. Die bisherigen Umsetzungen sowie die zukünftigen Pläne bieten einen einzigartigen Blick in die Vergangenheit und Zukunft Leipzigs.

Von purpurrotem Porphyr bis zu Böttgers Weißem Gold –Unterwegs im Geopark Porphyrland
Leitung: Annett Krüger, Leipzig
Samstag, 27. Juni 2020, 9 – 18 Uhr, Treffpunkt: Bushaltestelle Goethestraße
Unkostenbeitrag: 30 Euro, Mitglieder 25 Euro
Anmeldung bis 1. Juni bei Otti Margraf: ottima48@gmail.com

Das Kemmlitz-Börtewitzer Revier ist ein bedeutendes Abbaugebiet für Kaolin in Deutschland. Die weiße Tonerde dient als Grundstoff für die Porzellanherstellung – berühmtestes Endprodukt ist das Meißner Porzellan. 1709 entdeckte Johann Friedrich Böttger das Geheimnis zur Herstellung von Hartporzellan. Im Rahmen der Exkursion durch den Geopark Porphyrland wird das Thema Industriekultur am Beispiel Kaolin präsentiert, ebenso der Abbau des Kaolins und dessen Transport über das größte Schmalspurstreckennetz in Europa. Programmpunkte sind das 2019 neu eröffnete Geoportal Mügeln, die Feldbahn Glossen und mehrerer Standorte des Tagebaus Schleben-Crellenhain. Der „Versteinerte See in Börtewitz“ und der Besuch von Leisnig runden das Programm ab.

Merseburg – Bauerbe und Stadtentwicklung
Leitung: Ivo Walter, Merseburg
Samstag, 5. September 2020
Treffpunkt: Hauptbahnhof Leipzig, Westhalle, 8.30 Uhr
Unkostenbeitrag: 25 Euro, Mitglieder 20 Euro
Anmeldung bis 22. August bei Heinz Peter Brogiato: h_brogiato@ifl-leipzig.de

Kaiserpfalz, Bischofssitz, Residenz und preußische Provinzhauptstadt: Merseburg war über Jahrhunderte ein Zentrum geistlicher und weltlicher Macht in Mittel¬deutschland. Von dieser hohen Zentralität ist nicht viel geblieben, aber Bauten wie Kloster, Dom, Schloss und das Ständehaus zeugen von einstiger Blüte. Neben dem historischen Stadtbild liegt ein zweiter Schwerpunkt des Rundgangs auf der Architektur der Moderne. In der Zwischenkriegszeit wandte der Stadtbaurat Friedrich Zollinger eine eigene Bauweise an, die sogar in andere Länder exportiert wurde. Diese „Zollbauweise“ ist bis heute ein unverwechselbares Element im Merseburger Stadtbild. Weiterhin zeigt die Exkursion aktuelle Projekte und Herausforderungen der Stadtentwicklung im Bereich der Innenstadt.

Bamberg als Welterbestadt. Stadtbild und Nutzungskonflikte
Leitung: Andreas Dix, Bamberg
Samstag/Sonntag, 26./27. September 2020
Treffpunkt: Hauptbahnhof Leipzig, Westhalle, 8 Uhr
Unkostenbeitrag: ca. 100 Euro
Anmeldung bis 1. März (Hotelreservierung!): h_brogiato@ifl-leipzig.de

Im Zweiten Weltkrieg nahezu unzerstört geblieben, spiegelt sich im Stadtbild der Bamberger Altstadt eine über tausendjährige Entwicklung. Gelegen an einem Flussübergang über die Regnitz, wurde Bamberg als Bischofssitz gegründet, war Residenz eines Fürstbischofs bis 1803, danach bayerische Verwaltungs- und Garnisonsstadt. Heute ist Bamberg eine junge Universitätsstadt mit einer dynamischen Bevölkerungsentwicklung. Zur Attraktivität der Stadt wesentlich beigetragen hat die Ausweisung der gesamten Altstadt als UNESCO-Weltkulturerbe 1993. Dies fördert den Tourismus mit gegenwärtig rund sechs Millionen Tagesgästen und 680 000 Übernachtungen jährlich. Die sich daraus ergebenden Konfliktfelder werden ebenso auf der Exkursion thematisiert.

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