vor Ort / Exkursionen

EXKURSIONEN

Für die Anmeldung zu den Exkursionen und weitere Anfragen nutzen Sie bitte unsere Mailadresse: info[at]geographische-gesellschaft-leipzig.de

EXKURSION (ZU FUSS)
DDR-Architektur in Leipzig – ein Bauerbe im Wandel
Leitung: Arnold Bartetzky
7. Mai 2026
16:00 bis ca. 19:00 | Anmeldung bis 23.04.26 an: info@geographische-gesellschaft-leipzig.de

Weite Teile Leipzigs haben in der DDR-Zeit ihre architektonische Prägung erhalten. Seit den 1990er Jahren ist dieses Bauerbe in rapidem Schwund begriffen. Zahlreiche Gebäude wurden abgerissen, andere so grundlegend umgestaltet, dass sie kaum wiederzuerkennen sind. Doch der Umgang mit der DDR-Architektur in Leipzig ist nicht nur eine Verlustgeschichte. Es gibt auch erfolgreiche Sanierungen und Umnutzungen, vor allem ist das Interesse an der Architektur der DDR stark gestiegen. Auf unserem rund dreistündigen Rundgang erkunden wir ein Bauerbe im Wandel – vom Augustusplatz und Markt über den Matthäikirchhof und das Kolonnadenviertel bis zum Gelände der einstigen Deutschen Hochschule für Körperkultur (DHfK) im Westen der Stadt.

Prof. Dr. Arnold Bartetzky leitet die Abteilung „Kultur und Imagination“ am Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) und ist Honorarprofessor für Kunstgeschichte an der Universität Leipzig.

EXKURSION (BUS)
Architektonische Besonderheiten in der Oberlausitz
Leitung: Astrid Kähler-Göring
13. Juni 2026
08:00–19:30 | Anmeldung bis 22.05.26 an: info@geographische-gesellschaft-leipzig.de

Die Oberlausitz verfügt über eine beeindruckende Architekturvielfalt. Bei der Exkursion werden zwei stilprägende Architekturstätten besucht. Vormittags besichtigen wir das Rittergut Schirgiswalde-Kirschau, welches im 19. Jahrhundert zum sommerlichen Bischofssitz umgebaut wurde. Der Bischof ließ sich 1838 drei Zimmer mit bemalten Tapeten einrichten. Bei einer Führung erfahren wir, was die Wandtapete „Le Brasil“ mit den Erlebnissen des deutschen Malers und Forschungsreisenden Moritz Rugandas (1802–1858) zu tun hat. Am Nachmittag steht das Haus Schminke in Löbau auf dem Programm. Dieses zählt zu den weltweit bedeutendsten Wohnhäusern der klassischen Moderne.

Astrid Kähler-Göring unterrichtet Geografie und Mathematik an verschiedenen Leipziger Gymnasien.

EXKURSION (BAHN/ÖPNV)
Was bleibt von der Europäischen Kulturhauptstadt 2025? Eine Spurensuche in Chemnitz
Leitung: Katja Manz
5. September 2026
9:30 bis ca. 16:00 | Anmeldung bis 01.08.26 an: info@geographische-gesellschaft-leipzig.de

    Als Chemnitz 2020 zur Europäischen Kulturhauptstadt gekürt wurde waren die Reaktionen teils eher skeptisch: Chemnitz Kulturhauptstadt? Die Exkursion gibt Einblicke in den Prozess der Kulturhauptstadt Europas 2025 – von der Bewerbung über die Umsetzung bis zu den Nachwirkungen. Dabei werden Orte aufgesucht, die in diesem Prozess im Fokus standen und (weiter)entwickelt wurden. Wir blicken zurück auf ein Jahr voller Erwartungen, Hoffnungen und Ereignisse und fragen nach dem was bleibt und was sich verändert hat. Am Nachmittag wird es einen audiovisuellen Rundgang über den Chemnitzer Sonnenberg geben.

    Katja Manz ist (Stadt-)Geographin und lebt seit 2009 in Chemnitz. Sie forscht an der Schnittstelle von Wissenschaft und Kunst und hat den Prozess zur Kulturhauptstadt stellenweise begleitet. Seit 2025 ist sie als Kuratorin am Leibniz-Institut für Länderkunde tätig.

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