Jörg Stadelbauer
Dienstag, 10. Februar 2026, 18 Uhr
GRASSI-Museum, Filmsaal, Johannisplatz 5–11
Eintritt: 5 Euro, Mitglieder frei
Georgien hatte nach dem Zerfall der Sowjetunion eine wechselvolle Entwicklung genommen, die in den beiden ersten Jahrzehnten des 21. Jahrhunderts zwar einen gewissen Wirtschaftsaufschwung, aber noch keine dauerhafte innere Konsolidierung brachte. Das Land steht heute vor großen Herausforderungen ganz unterschiedlicher Art, die aus geographischer Sicht beleuchtet werden sollen. Dabei will der Vortrag politische Fragen in einen weiteren Zusammenhang stellen und mit Aspekten von Umwelt, Bevölkerung und Wirtschaft verknüpfen.
Prof. Dr. Jörg Stadelbauer vertrat bis zum Eintritt in den Ruhestand das Fach Kulturgeographie und Landeskunde an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und forscht weiterhin zu geographischen Fragen der Nachfolgestaaten der Sowjetunion und zur südwestdeutschen Landeskunde.